Golfbekleidung

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Zählspiel

 
Ursprünglich kannte man nur das Lochspiel. 1759 wurde in St. Andrews zum erstemal das Zählspiel urkundlich bekannt. Der Unterschied zwischen den beiden Wettspielen ist, dass man beim Lochspiel direkt gegen einen Gegner spielt und beim Zählspiel gegen den Platz.

Über die Zeit sind verschiedene Varianten des Zählspiels entstanden. Grundsätzlich spielt jeder Golfer für sich und trägt seinen Score in die Scorekarte ein. Am Ende wird der erzielte Score mit dem gesamten Teilnehmerfeld verglichen. Dabei wird der Bruttoscore verglichen und der absolut beste Spieler ermittelt. Berücksichtigt man jedoch die individuelle Spielstärke, erhält man den Nettoscore und somit den relativ besten Spieler des Teilnehmerkreises.

Die weitverbreiteste Spielform des Zählspiels ist das Zählspiel nach Stableford. Diese Art des Zählspiels wurde 1898 von Dr. Frank Stableford erfunden, seit etwa 1932 auch offiziell gespielt. Jedoch wurden die Regeln für das Zählspiel erst 1968 von der R&A und USGA in das offizielle Regelwerk aufgenommen. Der Score entspricht hier nicht der Anzahl der benötigten Schläge, sondern wird einer Punktetabelle entnommen. Wurde eine Bahn zwei über Par oder schlechter gespielt, so erhält der Spieler einen Score von Null, bei Par zwei Punkte und für jeden Schlag unter Par einen Punkt zum Par hinzu. So fallen schlecht gespielte Löcher nicht so stark ins Gewicht und eine Bahn wird schon mal abgebrochen, wenn keine Aussicht mehr besteht noch einen Punkt zu erhalten. Auch bei diesem Zählspiel gibt es eine Nettovariante.


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