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Air Shot
Der "Air Shot" ist eine ganz besondere Form des Golfschlages. Das sei an dieser Stelle ironisch gemeint, denn "Air Shot" bedeutet wörtlich übersetzt "Luftschlag".
Damit ist gemeint, dass ein Spieler bei der Ausführung seines Golfschlages den Golfball verfehlt und deshalb in die "Luft schlägt". Der Spieler spricht den Ball an und schlägt, schlicht und einfach gesagt, daneben.
Im Falle eines "Air Shots" greift eine allgemeine Regel, die im Wesentlichen besagt, dass ein Schlag dann als ausgeführt gilt, wenn bei der Ausführung des Schwunges die Absicht bestand, den angesprochenen Ball zu treffen.
Ein "Air Shot" als Folge mangelnder Konzentration, Nervosität, technischer Fehler oder dergleichen, ist für den leistungsorientierten Golfspieler ein Ärgernis.
Der "Air Shot" gilt nämlich generell als zählbarer Schlag. (s.o.)
Kann man also seine Mitspieler nicht davon überzeugen - und dies sollte man der Fairness halber sowieso nicht tun-, dass der soeben ausgeführte "Air Shot" ein Probeschlag war, so wird er als Schlag gewertet.
Ein "Air Shot" auf dem Abschlag ermöglicht keinerlei Ausreden. Hier sind Probeschläge generell verboten. Ein "Air Shot" am Abschlag sorgt also unwiderruflich für den ersten Schlag auf der Scorecard, der eigentliche Abschlag, ist dann schon Schlag Nummer Zwei für dieses Loch.
Der Spieler kassiert einen weiteren Strafschlag, wenn der Ball auf dem Abschlag nach einem "Air Shot" und dem erneuten Ansprechen des Balles vom Tee rollt. Der Spieler sollte dann den Ball erneut auf den Tee legen und abschlagen. Schlägt er den Ball von dort ab, wo er vom Tee weg hingerollt ist, so bekommt er zwei Strafschläge notiert.
Der verwandte, weniger bekannte Begriff für den "Air Shot" ist "Wiffing". Auch "Wiffing" bezeichnet die Absicht, einen Golfschlag auszuführen, um einen Golfball zu treffen, diesen aber komplett zu verfehlen.
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