Golfbekleidung

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Grooves

Unter dem Begriff "Grooves" versteht der Golfspieler nicht etwa die für Musikstücke typischen Rhytmusabfolgen, sondern er meint damit die länglichen Rillen in der Schlagfläche seines Golfschlägers.

Der Begriff "Grooves" kommt aus dem Englischen und heißt passenderweise übersetzt soviel wie "Rillen" oder "Furchen".

Eine weitere Übersetzung des Begriffes "groove" lautet "Spur". Diese Übersetzung weist auf die Funktion und Aufgabe der "Grooves" hin. Ihre Aufgabe ist es nämlich den Golfball sozusagen "in der Spur zu halten".

Damit das gelingt, greifen die "Grooves" und die Vertiefungen des Golfballes, die sogenannten "Dimples", zahnradartig ineinander. Der Ball bekommt dadurch einen Rückwärtsspin, das heißt er dreht sich rückwärts und bleibt so in der Luft stabil.

Neuere Untersuchungen von Schlaganalysen mit Hilfe von Hochgeschwindigkeitsaufnahmen, zeigen, das die "Grooves" im Moment des Balltreffpunktes die Rotation des Golfballes nicht auslösen, sondern verlangsamen.

Dies führte zur Innovation der sog. "crooveless Eisen", also Golfschlägern ohne Rillen, ohne "Grooves".

Ob sich die "crooveless-Variante" durchsetzt bleibt aber fraglich. Noch ist nicht nachgewiesen, ob die Golfschläger ohne "Grooves" genauso gefühlvoll gespielt werden können, wie diejenigen mit "Grooves".

Einen Vorteil haben die "crooveless Eisen" auf jeden Fall. Nach einer Golfrunde ist die Reinigung der Schläger ohne "Grooves" wesentlich einfacher. Außerdem macht die rillenlose Variante auch optisch einiges her.