|
|
Hier erhalten Sie eine nähere Beschreibung über den gewählten Eintrag.
Kanonenstart
Das Wort Kanonenstart mutet im ersten Moment recht militärisch an, dabei steht dieser leicht falsch zu interpretierende Begriff nur für einen bestimmten Modus im Golfsport. Dieser findet aber keine Beachtung bei Profi-Turnieren. Weil anders als beim herkömmlichen Start einer Runde, wie man ihn vor allem von den Professionals kennt und gewohnt ist, werden beim
Kanonenstart alle Teilnehmer des Wettspiels auf den einzelnen Spielbahnen verteilt. Dabei kann es sich um ein 9-Loch oder 18-Loch Turnier handeln, beide Varianten sind auf jeden Fall möglich. Doch meistens findet der Kanonenstart bei 18-Loch Partien seine Anwendung. Eine Anzahl von mindestens 54 Teilnehmern ist von daher sinnvoll, ideal sind aber 72
Teilnehmer. Doch der eigentliche Clou beim Kanonenstart, die Startzeit ist für alle beteiligten Golfspieler dieser Turnierform identisch. Im Vorfeld des Wettspiels wird geklärt, ob nach Uhrzeit oder aufgrund eines allgemein wahrzunehmenden Signals gestartet wird. Üblich ist in diesem Fall eine Pistole oder Pressluft-Hupe, welche den gleichzeitigen Abschlag beim Kanonenstart signalisiert. Der Vorteil eines Kanonenstarts liegt somit ganz klar auf der Hand, oder in diesem Fall auf der jeweiligen Anlage. Ein Turnier, egal welcher Größe, kann auf Grund dieser Startvariante zeitlich drastisch verkürzt werden. Im Mittel spricht man von circa fünf Stunden Spieldauer. Zudem ist ein Großteil der Teilnehmer ist auch noch in etwa gleichzeitig fertig. Was die Freude am 19 Loch erheblich steigert!
|