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Out of Bounds
Out of Bounds, bzw. in Deutschland meist "Aus"
genannt, bezeichnet solche Bereiche, die laut den Regeln nicht mehr zum Platz
gehören. Out of Bounds wird immer durch weiße Pfosten (oder auch Zäune usw.)
gekennzeichnet. Weiße Pfosten sind die einzigen auf dem Platz, die nicht
herausgenommen werden dürfen, wenn sie Schwung oder Stand behindern. Zusätzlich
gibt es in den Platzregeln festgelegte Ausgrenzen wie z.B. Straßen. Dann
befinden sich dort keine weißen Pfosten, es gelten aber die selben Regeln.
Was passiert also wenn ein Ball im Aus liegt? Ein Ball im Aus gilt immer als
"verloren". Das bedeutet, er darf in keinem Fall weitergespielt werden.
Stattdessen muss ein neuer Ball ins Spiel gebracht werden. Dieser neue Ball muss
von der Stelle gespielt werden, wo der letzte Schlag des Spielers ausgeführt
wurde. Bedeutet also auch, wenn der letzte Schlag vom Fairway gespielt wurde,
muss der neue Ball ebenfalls vom Fairway gespielt werden. Genauso verhält es
sich mit Rough bzw. Semirough. Wurde der letzte Schlag auf dem Abschlag
ausgeführt, so darf der Spieler den neuen Ball hier wieder aufteen. Der Verlust
einen Balles im Out of Bounds bedeutet außerdem, dass der Spieler 1 Strafschlag
erhält. Vermutet ein Spieler nach Ausführung seines Schlages bereits, dass
sein Ball hinter der Out of Bounds-Grenze gelandet ist, so hat er die
Möglichkeit sofort einen weiteren, sogenannten provisorischen Ball, zu spielen.
Wenn er nun feststellt, dass sein Ball tatsächlich im Aus liegt, so wird der
provisorische Ball weitergespielt und gilt nun als neuer Ball im Spiel. Doch
auch in diesem Fall muss 1 Strafschlag dazuaddiert werden.
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