Golfbekleidung

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Vorgabe

Vorgabe
 
Der Begriff Vorgabe wird innerhalb des Golfsports äußerst häufig benutzt. Doch in den meisten Fällen ist mit der Vorgabe das Handicap des Spielers gemeint. Jeder Golfer mit Platzreife muss ein Handicap haben, welches seine Spielstärke in absoluter Form ausdrückt.
Die Vorgabe gibt also an, wie viele Schläge mehr oder weniger als Par der jeweilige Spieler auf einer 9-Loch oder 18-Loch Runde benötigt. Auf der Scorekarte werden die Werte automatisch vom Zähler addiert. Die erste gültige Vorgabe ist –36, womit Spieler auf der ganzen Welt auch über die Platzreife verfügen. Die Vorgabe beginnt im Minus-Bereich und endet im Plus-Bereich, wobei der Null-Wert nicht als Scheitelpunkt bei der Vorgabe verstanden werden darf. In der Regel versuchen sich Amateur-Spieler mit einer Vorgabe von –2 bei den Profis und bleiben dann meistens auch dabei. Die offiziell höchste Vorgabe eines Pro-Tour-Spielers soll bei +8 gelegen haben. Bei Profi-Spielern ist die Vorgabe aber nicht entscheidend, weil sie für Profi-Turniere nicht mehr relevant ist. Unter Amateur-Spielern dient die Vorgabe jedoch zum direkten Vergleich im Flight. Der Spieler mit der schlechtesten Vorgabe darf in der Regel mit dem Spiel beginnen. Gelistet wird die Vorgabe im Heimatclub.
Berechnet wird die Vorgabe aus der Stammvorgabe. Diese gibt die Vorgabe bis auf die erste Kommastelle an. Die Spielvorgabe ergibt sich dann in Verbindung mit der Course-Rating-Tabelle des Golfkurses. Anhand eines Schwierigkeitsgrades eines Platzes kann der Spieler seine Vorgabe dann verbessern oder auch verschlechtern. Das Verbessern erfolgt durch das Unterspielen der Runde, die Verschlechterung durch das Überspielen, natürlich immer mit Blick auf die eigene Vorgabe.


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