Golfbekleidung

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Bunker

Der Bunker- eines von vielen Hindernissen für ein abwechslungsreiches Golfspiel
Das Golfspiel ist heutzutage weitaus mehr als bloßes „Bälle in die Luft Richtung Loch schlagen“, denn um das Spiel abwechslungsreicher, interessanter und auch ein wenig schwieriger zu gestalten, wurden einige Hindernisse in den Golfplatz miteingebunden. Diese gilt es nun mit mehr oder weniger Fingerspitzengefühl zu umgehen. Eines von vielen Hindernissen ist der sogenannte Bunker.

Unter einem „Bunker“ versteht man eine grubenartige, meist mit Quarzsand ausgelegte, Fläche (daher auch Sandbunker genannt), welche ein recht schwieriges Hindernis gerade für Anfänger darstellt. Man entdeckte den Bunker als solchen, durch natürlich entstandene Mulden innerhalb der ersten Golfplätze der Zeitgeschichte. Wobei zuallererst nicht auf Gras, sondern auf Dünenuntergrund gespielt wurde. Deswegen findet man keine natürlich ausgehöhlten Sandmulden auf einer Grasfläche. Diese werden künstlich hergestellt, um dem Spieler auch strategisches Denken und Geschicklichkeit abzufordern. Ausgehöhlte Flächen auf einer Grasebene werden unter den Golfspielern als „Grasbunker“ bezeichnet, wobei diese nicht als Hindernis hinsichtlich der Golfverordnung betrachtet werden.
Ist der Ball versehentlich in einen Bunker geraten, so können spezielle Schläger dem Spieler in dieser misslingen Lage heraushelfen. „Sand Wedges“ zum Beispiel eignen sich gerade durch ihren hohen „Loft“ (Neigungswinkel des Schlägers) von ca. 56° und einem „Bounce“ von ca. 12°. Dadurch soll verhindert werden, dass sich der Schläger nicht beim Abschlag in den Sand „bohrt“. Nach getanem Schlag, müssen die entstandenen Unebenheiten mit einer neben dem Bunker liegenden Harke wieder begradigt werden.
„Fairwaybunker“ sind relativ flach und das Spielfeld ist noch sichtbar, wohingegen „Topfbunker“ steil nach unten führen und zum Einen durch ihre „Sandfüllung“ (im Sand schlägt es sich schlecht) und zum Anderen durch die Behinderung des Sichtfeldes zum Loch hin gefürchtet sind. Wenn man in einem solchen Bunker steht, kann man meist nicht drüber hinaus schauen und muss intuitiv schlagen.
Meistens wurden unterhalb der Bunker Rinnen angebracht, damit sich kein stehendes Wasser in diesen bilden kann.