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Yips
Der golfspezifische Ausdruck Yips beschreibt ein krampfartiges Zittern und Zucken der Vorderarm- und Handmuskulatur. In fast allen Fällen kommt die Erkrankung ohne Vorwarnung und widerfährt dem Golfer beim finalen Schlag, dem Einlochen auf dem Green. Das Putten kann somit nicht mehr präzise ausgeführt werden. Yips treten dabei nicht ständig auf, sondern sind absolut willkürlich. Diese Unberechenbarkeit macht die Symptome von Yips aus. Man kann jedoch sagen, je besser das Golfspiel und um so tiefer das Handicap, so größer ist die Gefahr, von dieser äußerst schweren Krankheit befallen zu werden. Für Profi-Golfer kann das Phänomen Yips gar das Ende des Turniergolfs bedeuten. Schließlich ist das Putten entscheidend für einen guten Score. Die Ursache von Yips ist noch nicht vollständig geklärt. Einiges spricht aber dafür, dass es sich um eine Kombination aus neurophysiologischer und psychischer Störung handelt. Wobei Yips nicht als Stresssymptom verstanden werden darf, die mentale Belastung verschlimmert das Muskelzucken nur noch weiter. Dieser Mangel an Beweisen, macht eine wirklich gezielte Behandlung von Yips mehr als schwierig. So wird neben medikamentösen Therapien auch auf mentales Training gesetzt. Die momentan effektivste Lösung im Kampf gegen Yips, ist aber die Veränderung der Puttbewegung. Mittels eines längeren Putter werden die Vorderarme und Hände passiver und die Schultermuskulatur kommt vermehrt zum Einsatz. Selbst der deutsche Vorzeige-Golfer, Bernhard Langer, konnte so sein langes Yips-Leiden lösen und ein erfolgreiches Comeback auf der PGA-Tour feiern.
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